"...,waunst z'ruckschaust..."

Mitte bis Ende der 90er Jahre sorgte der starke Anstieg afrikanischer Asylwerberinnen und Asylwerber für Spannungen zwischen der österreichischen Polizei und Menschen aus Afrika. Zudem führten die „Operation Spring“ und der Tod des Schubhäftlings Marcus Omofuma zu der Erkenntnis, dass Handlungsbedarf besteht.

HINTERGRUND UND ENTSTEHUNGSGESCHICHTE

DAS 

PILOTPROJEKT 

ENTSTAND

Ein Vorschlag bestand in der Schaffung eines Pilotprojektes unter dem Namen Polizei und AfrikanerInnen. Das Vorhaben sollte in Wien angesiedelt werden und ein offenes Zugehen der Polizei auf die „Black Community“ und die Sensibilisierung innerhalb der Exekutive wie auch innerhalb der „Black Community“ fördern.

JOSEF BÖCK WIRD BEAUFTRAGT

Mit der Leitung des Projekts wurde der Wiener Kriminalbeamte Oberstleutnant Josef Böck, Barbara Rainer von der Gesellschaft für bedrohte Völker und Sintayehu Tsehay, Vorstandsmitglied des Werkstätten und Kulturhauses (WUK) betraut. Sämtliche Projektmitarbeiterinnen und Projektmitarbeiter waren ehrenamtlich tätig.

GRÜNDUNG

FAIR UND SENSIBEL - POLIZEI UND AFRIKANERINNEN

2004 wurde das Pilotprojekt in Fair und Sensibel – Polizei und AfrikanerInnen umbenannt. Erstmals wurde vom österreichischen Innenministerium auch eine Basisfinanzierung übernommen.

DIVERSITY

2009 übernahm Josef Böck hauptamtlich die Leitung des Vereins. Dessen Aktivitäten wurden vom Fokus „Polizei und AfrikanerInnen“ auf Sensibilisierung und Vernetzung in Diversity-Angelegenheiten ausgeweitet.

ZIELE UND AKTIVITÄTEN

Die Aktivitäten von „Fair und Sensibel“ wurden seither weiter aufgewertet: Neben der Basisfinanzierung durch das Bundesministeriums für Inneres auch durch Förderungen des Bundesministeriums für Europa, Integration und Äußeres, der EU über den Europäischen Integrationsfonds und den Europäischen Flüchtlingsfonds, des

Bundesministeriums für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz und der Magistratsabteilung 17.

REFERAT MINDERHETENKONTAKTE

Im Jahr 2010 wurde innerhalb der Bundespolizei Wien ein eigenes Referat für Minderheitenkontakte geschaffen.

FAIR UND SENSIBEL ÖSTERREICH

Das Aufgabenspektrum des Referats und des Vereins hat sich wesentlich verbreitet. Um allen zugewanderten Menschen und den neuen Diversity–Aspekten gerecht zu werden, wurde der Verein auf "Fair und Sensibel Österreich" umbenannt.

Telefon:

 

+43/664/39 29 133

Adresse:

 

Verein „Fair und Sensibel Österreich - Polizei und AfrikanerInnen“

1090 Wien, Boltzmanngasse 24 (bei www.assistenz24.at)

Raiffeisenlandesbank NOE-WIEN

IBAN: AT18 3200 0000 1172 4440

BIC: RLNWATWW